Richard Wagner: Die fliegende Holländer
Inszenatoren
- Musikalische Einstudierung: G. Tourniaire
- Musikalische Leitung: R. Hein
- Regie: S. Taylor
- Regie: L. Cukr
- Bühnenbild: L. Peduzzi
- Kostüme: N. Prats
- Lichtdesign: Ch. Pinaud
- Chorleitung: T. Karlovič, A. Melichar
- Regieassistent: O. Kyndlová
Besetzung
- Senta: M. Hundeling, J. Svobodová, M. Hundeling, J. Svobodová, M. Hundeling, J. Svobodová
- Mary: J. Horáková Levicová, J. Přívratská, J. Horáková Levicová, J. Přívratská, J. Horáková Levicová, J. Přívratská
- Holländer: M. Kalmandi, G. Simpson, M. Kalmandi, G. Simpson, M. Kalmandi, G. Simpson
- Erik: T. Černý, Ch. Voigt, T. Černý, Ch. Voigt, T. Černý, Ch. Voigt
- Daland: O. Korotkov, M. Snell, O. Korotkov, M. Snell, O. Korotkov, M. Snell
- Steuermann: J. Moravec, M. Šrejma, J. Moravec, M. Šrejma, J. Moravec, M. Šrejma
In seinen ersten drei Opern (Die Feen, Das Liebesverbot und Rienzi) hat sich Wagner mit den Enflüssen des Opernstils seiner Zeit auseinander gesetzt: In der deutschen Oper war das Carl Maria von Weber, in der italienischen die Komponisten des Belcanto, in der französischen die grand opéra Giacomo Meyerbeers. Mit dem fliegenden Holländer hat er seinen eigenen Weg eingeschlagen. Das Libretto nach der von Heinrich Heine bearbeiteten Sage hat er selbst verfasst und die Geschichte in Norwegen um 1650 angesiedelt. Der von einem Fluch verfolgte Holländer irrt über die Meere; nur die treue Liebe einer Frau kann ihn erlösen. Diese findet er in der Tochter des Seefahrers Daland, Senta, die sich schon seit langem zum Holländer hingezogen fühlt, obwohl sie mit dem Jäger Erik verlobt ist. Als der Holländer, scheinbar durch sie getäuscht, zurück auf See gehen will, springt Senta, ihm »treu bis zum Tod«, ins Wasser. Die Bedingung für die Erlösung ist erfüllt, der Schiff des Holländers versinkt und die Seelen der beiden Liebenden steigen zum Himmel. Die Uraufführung der Oper fand unter der Leitung des Komponisten am 2. 1. 1843 am Königlichen sächsischen Hoftheater in Dresden statt. In Prag wurde sie am 7. 9. 1856 unter František Škroup erstaufgeführt. Die Tschechin Emmy Destinn hat in Bayreuth 1901 unter dem Dirigenten Felix Mottl die Partie der Senta gesungen, wobei die Oper, dem ursprünglichen Wunsch des Komponisten entsprechend, ohne Pause durchgespielt wurde.
Premiere: 29. 5. 2008
-
24. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: Tosca
Weitere Informationen -
25. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: La Bohème
Weitere Informationen -
26. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: Madama Butterfly
Weitere Informationen

