Antonín Dvořák: Dimitrij
Inszenatoren
- Musikalische Leitung: F. Preisler, R. Hein
- Regie: M. Tarant
- Bühnenbild: M. Čech, T. Moravec
- Kostüme: D. Hávová
- Choreographie: I. Vejsada
- Chorleitung: A. Melichar
Besetzung
- Dimitrij Ivanovič: P. Svensson, L. M. Vodička
- Marfa Ivanovna: J. Marková-Krystlíková, L. Šmídová
- Marina Mniškova: A. Todorova, T. Teslia
- Xenie Borisovna: L. Ághová, J. Burgetová, S. Procházková
- Petr Fjodorovič Basmanov: L. Mlejnek, L. Hynek-Krämer
- Vasilij Ivanovič Šujskij: M. Bárta, R. Haan
- Něborský: S. Lehmann, L. Novák
- Bučinský: L. Koverdynský, R. Prázný
- Jov: P. Klečka, R. Novák
Neben der Rusalka ist die Oper Dimitrij nach dem Libretto von Marie Červinková-Riegrová mit ihrem erstaunlichen musikalischen Reichtum und ihrer dramaturgischen Stärke Dvořáks wichtigstes Bühnenwerk. Im Jahr der Tschechischen Musik und des 100. Todestags von Antonin Dvořák zollt die Staatsoper Prag diesem ungerechterweise vergessenem Werk ihre Anerkennung. Dvořák arbeitete die Oper mehrere Male grundlegend um, im wesentlichen entstanden zwei Versionen, die bei allen Aufführungen nach Dvořáks Tod kombiniert wurden. Die Staatsoper Prag entschied sich für die Aufführung der ersten Version, in der sie am 8. 10. 1882 im Neuen Tschechischen Theater in Prag uraufgeführt worden ist. Inhaltlich schöpft die Oper aus der russischen Geschichte der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert und ist thematisch an Musorgskys Boris Godunov angelehnt.
Premiere: 29. 4. 2004
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