Petr Malásek: Le Fantom de l’Opera
Inszenatoren
- Musikalische Leitung: P. Šnajdr, T. Koutník
- Choreographie: L. Vaculík
- Regie: L. Vaculík
- Libreto: L. Vaculík
- Bühnenbild: M. Černý
- Kostüme: L. Várossová
- Choreografie-Assistent: K. Dedková-Franková, H. Vláčilová
Besetzung
- Christina Daaé: Z. Hvízdalová, T. Martins, N. Márová, als Gast, Z. Hvízdalová, T. Martins, N. Márová, als Gast, Z. Hvízdalová, Z. Hvízdalová
- Raoul de Chagny: O. Novotný, M. Gebauer, O. Novotný, Y. Lisovyk, Y. Lisovyk, Y. Lisovyk
- Das Phantom: R. Hlinka, A. Katsapov, als Gast, R. Hlinka, A. Katsapov, als Gast, R. Hlinka, R. Hlinka
- Charlotte, die Primaballerina: A. Ščekaleva, I. Zahradníková, A. Ščekaleva, I. Zahradníková, I. Zahradníková, A. Ščekaleva, I. Zahradníková, A. Ščekaleva
- Frau Sorelli, die Ballettmeisterin: I. Zahradníková, I. Zahradníková, I. Zahradníková, I. Zahradníková
- Josef Bouquet, der Kulissenschieber: J. Kadlec, J. Kadlec, P. Jirsa, P. Jirsa, P. Jirsa
- Charles Debienne, Theaterdirektor: J. Němeček, J. Němeček, J. Němeček, J. Němeček
- Richard Poliny, Theaterdirektor: M. Boček, M. Boček, M. Boček, M. Boček
- Meg, die Garderobiere: J.-S. Vitoušová, J.-S. Vitoušová, L. Kozlová, L. Kozlová
- Der Vater von Christine Daaé: L. Bernklau, L. Bernklau, L. Bernklau, L. Bernklau
- Der Plakatierer: J. Kadlec, P. Jirsa, J. Kadlec, P. Jirsa, P. Jirsa, P. Jirsa
- Die Stimme des Phantoms: Z. Fric, Z. Fric, Z. Fric, Z. Fric
Eine tänzerische Horror – Lovestory
Aus den dunklen Winkeln der Pariser Oper ertönt eine Stimme, die die junge Balletttänzerin Christine Daaé ruft und ihr außergewöhnliches Talent unterstützt. Nur wenige wissen, dass jene geheimnisvolle Stimme dem Phantom, einem entstellten Genie gehört, das im Labyrinth von Katakomben herumirrt... Das Ballettensemble kommt mit einem weiteren Leckerbissen, einer romantischen Geschichte nach Motiven des Romans von Gaston Leroux Le Fantôme de l’Opéra. An der Spitze des Realisierungsteams steht Libor Vaculík, der dieses aufregende, auch aus der Musical – Version von Andrew Lloyd Webber bekannte Thema in die spezifische Ballettumgebung versetzt hat. Die tänzerisch – schauspielerischen Parts von Raoul, Christine, Phantom und weiteren Helden stellen eine weitere anspruchsvolle Probe für die Solisten und das ganze Ensemble dar. Der attraktive Stoff in der musikalischen Bearbeitung von Petr Malásek und in der Choreografie von Libor Vaculík hat alle Voraussetzungen, um sowohl einheimische als auch ausländische Zuschauer anzusprechen und sich unter die erfolgreichen Titeln der vorigen Jahre (Die Kameliendame und Ein Sommernachtstraum) einzureihen.
Premiere: 10. 4. 2008
Echos in der Presse
„Eine junge Solistin des Balletts, frischgebackene Absolventin des Tanzkonservatoriums in Prag, Zuzana Hvízdalová als Christine Daaé, und ein neues Mitglied des Balletts der Staatsoper Prag Richard Hlinka als Phantom, haben trotz einer gewissen Befangenheit bei der Premiere gut bestanden. Vor allem die Leistung von Zuzana Hvízdalová war – obwohl darstellerisch noch unreif – bewunderswert. An der Seite des Paares hat sich die erfahrene Solistin Anna Ščekaleva in der komisch aufgefaßten Rolle der Charlotte ausgezeichnet. Die in der zweiten Besetzung dieser Rolle wirkende Iva Povrazníková war poetischer und vielleicht auch konkreter im Ausdruck. Ondřej Novotný hat mit Noblesse ganz ‚à la française‘ den Grafen Raoul de Chagny verkörpert.“
(Marcela Benoniová, Právo)
„Vaculík erzählt die Geschichte in einem leichten Ton, mit einer gewissen Dosis an Übertreibung und Humor. Es ist ihm gelungen, die von markanten musikalischen Motiven untermalten Charaktere der Personen tänzerisch ausdrücken, er hat Sinn für die Gestaltung von kontinuierlich sich entwickelnden, ineinander übergehenden Bewegungen mit origineller Struktur. (…) Die Rolle der etwas schusseligen Charlotte hat Anna Ščekaleva mit großer Lust dargestellt; sie hat für die Komik der Rolle das richtige Maß gefunden und verfügt über eine solide Technik. Zuzana Hvízdalová ist unbestritten ein großes Talent – ihre Christine ist zart in der Erscheinung, doch entschlossen in ihren Handlungen. Sie tanzt mit Sicherheit, Anmut und Verständnis für ihre Rolle. Richard Hlinka hat die anspruchsvolle Rolle des Phantoms ohne Probleme bewältigt, mit der selben Sicherheit hat Ondřej Novotný die Rolle des Raoul de Chagny dargestellt. Außer der angenehm klingenden Musik soll auch die gelungene Bühnen- und Kostümausstattung erwähnt werden, die das Milieu und die Atmosphäre der Zeit der Handlung unterstreichen. Das Phantom ist eine konzeptionell abgerundete Inszenierung, das Ballett der Staatsoper Prag hat sich in ihr in sehr guter Form gezeigt.“
(Lucie Dercsényiová, Lidové noviny)
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