Giuseppe Verdi: Otello
Inszenatoren
- Musikalische Einstudierung: H. M. Förster
- Musikalische Leitung: T. Brauner, H. M. Förster
- Regie: D. Neuner
- Obnovené nastudování: L. Cukr
- Bühnenbild: V. Nývlt
- Kostüme: J. Jelínek
- Chorleitung: T. Karlovič, A. Melichar
Besetzung
- Otello: E. Kışlalı, S. Ljadov
- Desdemona: A.-L. Bogza, S. Rálik, Ch. Vasileva, P. Vykopalová
- Jago: R. Haan, I. Kusnjer
- Cassio: R. Samek, V. Sibera, M. Šrejma
- Emilia: J. Horáková Levicová, G. Ibragimova
- Roderigo: L. Havlák, J. Hruška
- Lodovico: M. Bürger, M. Horák, L. Hynek-Krämer
- Montano: I. Hrachovec, L. Mlejnek, R. Vocel
Die vorletzte Oper Giuseppe Verdis, Otello, wäre ohne den Verleger Giulio Ricordi wahrscheinlich nie geschrieben worden. Nach der Vollendung seiner Aida im Jahre 1871 hat sich Verdi entschlossen, keine Oper mehr zu schreiben. Damit war Ricordi selbstverständlich nicht einverstanden. Er wusste jedoch sofort, wie er Verdi von seiner Absicht abbringen könne: Er bot dem Komponisten ein neues Libretto an, dem dieser nicht widerstehen konnte. Verdis Leidenschaft für Shakespeare war allgemein bekannt, sodass Ricordi den Komponisten auf dessen Othello aufmerksam machte und für ihn auch den Librettisten, Arrigo Boito, fand. Am 1. 11. 1886 hat Verdi die Partitur vollendet, im Januar 1887 haben die Proben an der Mailänder Scala begonnen. Die Rolle des Jago sang der französische Bariton Victor Maurel, der den Darsteller der Titelrolle, den italienischen Tenor Francesco Tamagno, ebenso hasste, wie der Jago Shakespeares seinen Othello (der Tenor hatte eine erheblich höhere Gage erhalten...). Verdi hat sich geschlossene Proben ausbedungen, auch die Presse war von Informationen über die neue Oper ausgeschlossen. Der Komponist war überzeugt, dass ihm und Boito ein Meisterwerk gelungen sei, und er hat sich nicht geirrt. Die Uraufführung am 5. 2. 1887 war ein herausragendes Ereignis, die Straßen bei der Scala waren voll von Menschen. Die Oper hat sofort ihren Weg auf die Opernbühnen außerhalb Italiens gefunden; bereits am 7. 1. 1888 wurde sie dank der Gewandtheit des Direktors des tschechischen Nationaltheaters, František Adolf Šubert, auf Tschechisch in Prag erstaufgeführt.
Im Gebäude der Staatsoper Prag (dem damaligen Neuen deutschen Theater) wurde Otello zum ersten Mal am 20. 12. 1911 gespielt, weitere Produktionen hatten ihre Premieren am 4. 5. 1924 (in der Einstudierung von Alexander Zemlinsky), am 13. 1. 1928 und am 15. 11. 1932. Nach der ersten, außerordentlich erfolgreichen Inszenierung am Smetana-Theater durch den deutschen Regisseur Dominik Neuner und mit dem Dirigenten Martin Turnovský am 19. 11. 1991 ist Otello nunmehr wieder an dieser Bühne zurückgekehrt.
Erneute Premiere: 28. 5. 2009
Echos in der Presse
„Chor und Orchester unter der Leitung des jungen Dirigenten Heiko Mathias Förster haben eine beachtenswerte Leistung geboten. Der Dirigent hat gezeigt, dass man in Otello auch ein Forte spielen kann, ohne die Sänger auch nur einmal zu zudecken. Mehrere ältere Dirigentenkollegen könnten von Förster noch manches lernen.“
(Larry L. Lash, Opera News Online, September 2009)

Der Partner der Vorstellung
Otello auf dem Spielplan der SO
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7. 02. 2012 um 19:00
P. I. Tschaikowsky: Schwanensee
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8. 02. 2012 um 19:00
G. Verdi: Il Trovatore
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10. 02. 2012 um 19:00
G. Puccini: Madama Butterfly
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