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Edvard Hagerup Grieg: Peer Gynt – Bühnenmusik zum Drama von Henrik Ibsen

Inszenatoren

Besetzung

Besetzung – Schauspieler

  • Peer Gynt: J. Langmajer
  • Erzähler und weitere Rollen: Bräutigam (Mads), Der Alte, Krummer, Amtmann, Passagier, Ein Mann im Trauergewand, Knopfgießer: P. Soukup
  • Solveig, Anitra, ?se, Grüne: M. Procházková

Die im Jahre 1867 entstandene fünfaktige dramatische Dichtung Peer Gynt des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen (1828–1906) war ursprünglich nicht für eine szenische Aufführung bestimmt. Sie erzählt die Lebensschicksale des Globetrotters Peer Gynt, der nach vielen Abenteuern als alter Mann in seine Heimat zurückkehren wird, um dort seine treue Solvejg zu finden, die für ihn die letzte Rettung darstellt. Die Handlung spielt in Norwegen und in verschiedenen entfernten Ländern (u. a. in Ägypten), die reale norwegische und die exotischen Landschaften wechseln mit den Träumen und Visionen Peers, die ihn auch in das Reich der Bergtrolle führen. Die Idee, die Dichtung mit Musik zu verbinden und das Werk szenisch aufzuführen, ist im Jahre 1874 auf Anregung Ibsens entstanden. Die prunkvoll ausgestattete Uraufführung fand am 24. 2. 1876 am Theater Mollergaden in Christiania (heute Oslo) statt und hatte einen triumphalen Erfolg.

Für drei weitere Inszenierungen hat der Komponist seine Musik noch bearbeitet und ergänzt. Im Jahre 1886 hat er aus seiner Bühnenmusik zwei Orchestersuiten (Op. 46 und 55) zusammengestellt, die ein Bestandteil des symphonischen Repertoires geworden sind. Außerordentlich beliebt ist bis heute vor allem der symphonische Satz Morgenstimmung (im Drama das Vorspiel zum 4. Akt), der Arabische Tanz mit dem Frauenchor und Mezzosopran-Solo, das Solvejgs Lied und die Szene In der Halle des Bergkönigs.

Edvard Grieg ist zweimal, am 25. 3. 1903, und am 16. 4. 1906 (mit der Tschechischen Philharmonie), in Prag als Dirigent aufgetreten. Mit mehreren tschechischen Musikern, vor allem mit den Komponisten Antonín Dvořák und Josef Bohuslav Foerster, hat er freundschaftliche Beziehungen unterhalten. Die Fassung seines Peer Gynt für Soli, Chor und Orchester ist weniger bekannt als die oben genannten Orchestersuiten. Die Staatsoper Prag bringt diese Fassung aus Anlaß des 100. Todestages des Komponisten, der auf den 4. September 2007 fällt.

  • Bearbeitung des Textes: Alain Perroux
  • Übersetzung aus dem Französischen: Anna Kareninová
  • Einstudiert in norwegischer (Gesangsnummern)
    und tschechischer Sprache (gesprochene Teile).

Die Konzertaufführung wurde vor der Botschaft des Königreichs Norwegen in der Tschechischen Republik unterstützt.

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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