Sergej Prokofjew: Das Aschenbrödel
Inszenatoren
- Musikalische Leitung: R. Hein, P. Šnajdr
- Choreographie: P. Šmok, P. Ďumbala
- Regie: P. Šmok, P. Ďumbala
- Libretto - Bearbeitung: P. Šmok, P. Ďumbala
- Bühnenbild: K. Glogr
- Kostüme: R. Šolc
- Musikalische Dramaturgie: P. Pokorný
Besetzung
- Aschenbrödel: Z. Hvízdalová, R. King
- Prinz: M. Krčmář, F. Veverka
- Hofnarr: J. Kolva
- Stiefmutter: M. Boček
- Böse Schwestern: K. Madejová, M. Ogimoto, I. Zahradníková, Z. Hvízdalová
- Aschenbrödels Vater: P. Jirsa, M. Kašparovský
- Tanzlehrer: J. Svoboda
- Gute Fee: Z. Hvízdalová, R. King, M. Ogimoto
- Kavalier: V. Kocian, M. Dinuš, Y. Lisovyk, M. Gebauer, J. Svoboda, J. Slypyč
Das Ballett von Sergej Prokofjew ist eine der wunderschönsten szenischen Adaptierungen des populären Märchens von Charles Perrault – über ein bescheidenes und hübsches Mädchen, das, im Unterschied zu seinen zwei Schwestern, das Glück nicht gesucht, und trotzdem einen schönen Prinzen bekommen hat. Unsere Inszenierung des Balletts von Prokofjev, in der Einstudierung des renommierten tschechischen Choreographen Pavel Šmok und des Ballettchefs der Staatsoper Prag, Pavel Ďumbala, ist sofort eines der erfolgreichsten Werke im aktuellen Repertoire der Staatsoper Prag geworden. In den Hauptrollen tanzen Anna Ščekaleva (Aschenbrödel), Ondřej Novotný (Prinz) und Milan Boček (Stiefmutter). Der Rezensent der Londoner Tageszeitung Financial Times schrieb nach der Premiere, daß die Aufführung an der Staatsoper Prag »für Kinder die beste Einführung in die Welt des Balletts ist, die man sich vorstellen kann«.
Premiere: 16. 12. 2004
Echos in der Presse
«Die positiven Seiten dieser Inszenierung sind offensichtlich: Nach mehreren Jahren ein großes Theaterstück auf die wunderbare, für das Ballett wie geschaffene Bühne der Staatsoper Prag, zu bringen. (...) Die Eltern mit ihren Kinder ins Theater zu ziehen und die Ballettmusik endlich wieder einmal von einem lebendigen Orchester spielen zu lassen, was heutzutage bei den Ballettproduktionen sonst sehr selten geschieht. Wichtig ist es, daß die Produktion weder eine großartige kommerzielle Show nach amerikanischer Art, noch in eine russische Bonbonniere verpackt sein will. (...) Das Aschenbrödel tanzt die Solistin des Pavel Šmok-Ensembles, die souveräne Lucie Holánková, abwechselnd mit Sylva Nečasová, einer blutjungen Absolventin des Tanzkonservatoriums und der Tanzschule Rudra Béjarts in Lausanne. Sie verfügt über einen eigenständigen, sehr plastischen und anmutigen Ausdruck. In der Rolle des Prinzen alternieren Ondřej Novotný und Michal Chovanec, den Clown tanzt David Stránský ganz hervorragend.»
(Marcela Benoniová, Právo)
«Einige Solisten haben sehr gute Leistungen gezeigt: Technisch sicher und mit Noblesse tanzte Ondřej Novotný (er ist aus Plzeň an die Staatsoper gekommen) den Prinzen, natürlich zart war Lucie Holánková in der Titelrolle.»
(Roman Vašek, Mladá fronta Dnes)
«Die neueste Fassung haben der ehemalige Tänzer und Eiskunstlaufmeister Pavel Šmok und der Ballettchef der Staatsoper Prag, Pavel Ďumbala, geschaffen. Sie haben erdverbundene Athletik und einige moderne Effekte mit den Elementen des klassischen Tanzes vereint und so ist es ihnen gelungen, das Werk die Grenzen des standartisierten, erstarrten Märchenballetts überwinden zu lassen. (...) Die technisch ausgezeichnete Darstellerin des Aschenbrödels, Sylva Nečasová, war bezaubernd.»
(Larry Lash, Financial Times)

Das Aschenbrödel auf dem Spielplan der SO
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