Antonín Dvořák: Rusalka
Inszenatoren
- Musikalische Leitung: F. Drs, J. Štrunc
- Regie: Z. Troška
- Bühnenbild: M. Ferenčík
- Kostüme: J. Jelínek
- Choreographie: D. Morávková
- Chorleitung: T. Karlovič, A. Melichar
- Regieassistent: O. Kyndlová, P. Jirsa
Besetzung
- Rusalka: J. Burgetová, H. Kaupová, A. Kohútková, S. Procházková, Ch. Vasileva, P. Vykopalová
- Der Prinz: R. Alvarez, P. Berger, A. Briscein, T. Černý
- Die Hexe: V. Hajnová, G. Ibragimova, A. Kalivodová
- Die fremde Fürstin: A.-L. Bogza, M. Málková, A. Todorova
- Der Wassermann: M. Bürger, I. Hrachovec, L. Hynek-Krämer, O. Korotkov, R. Vocel
- Der Förster: L. Havlák, J. Hruška, O. Kříž
- Der Küchenjunge: E. Jarkovská, A. Miro
- Ein Jäger: J. Brückler, J. Hájek, M. Horák
- 1. Waldnymphe: H. Jonášová, J. Sibera, D. Vaňkátová, L. Vernerová
- 2. Waldnymphe: S. Čmugrová, K. Džuganová, E. Jarkovská
- 3. Waldnymphe: J. Horáková Levicová, M. Kapustová
Seine vorletzte Oper – Rusalka – komponierte Antonín Dvořák in der Zeit einer außerordentlich günstigen schöpferischen Gemütsruhe. Der Text des Dichters, Dramatikers, Librettisten und Regisseurs Jaroslav Kvapil (1868–1950) hat ihm nicht nur sehr gefallen, sondern ihn obendrein durch seine unverschleierte Bewunderung zu Karel Jaromír Erben, also einem Dichter, der Dvořák wie auch Kvapil stark ansprach, gefesselt. Dvořák komponierte die Oper größtenteils in seinem geliebten Sommersitz in Vysoká bei Příbram, wo sich unweit ein Waldtümpel unter alten Bäumen befand, mit einer grünen Wiese und mit Ausblick auf das Neurenaissanceschlößchen seines Schwagers, Wenzel Graf von Kaunitz, und wo er ein ideales Milieu für die Arbeit an dieser Märchenoper vorfand. Es verwundert also nicht, dass er die Oper innerhalb bloßer 7 Monate vollendet hat. In der vertonten Geschichte über die Wasserfee Rusalka erreichte Dvořáks schöpferische Genialität ihren Gipfel. Der Zauber der Märchenatmosphäre inspirierte zur Schaffung einer eigentümlichen, farbig-impressionistischen Musik voller melodischer Phantasie und meisterhafter Instrumentierung. Er wußte das Spiel der Wellen und den Abglanz des Mondscheins auf der Seeoberfläche, aber auch den einmaligen Zauber des Märchentraums durch seine Musik ungemein suggestiv auszudrücken.
Der Einstudierung der Rusalka in der Staatsoper Prag nahm sich das gleiche Team an, das auch unter der außerordentlich erfolgreichen Inszenierung von Bizets Carmen (Premiere am 11. 3. 2004) unterzeichnet ist: Filmregisseur Zdeněk Troška, Bühnenbildner Milan Ferenčík und Kostümbildner Josef Jelínek.
Premiere: 5. 5. 2005
Echos in der Presse
„Der Regisseur Zdeněk Troška und ein Filmstab sind nach Südböhmen gereist, um dort zwei Filme aufzunehmen, die nun als Grundlage des Bühnenbildes für den 1. und den 3. Akt dienen. Ihre Projektion auf einen durchsichtigen Vorhang am Horizont stellt die wirksamste Verwendung dieser Technik dar, die ich je im Theater gesehen habe. Die Filmen bilden in Verbindung mit den üblichen Kulissen (alte Baumstämme und Felsen) ein organisches Ganzes... Troška führt uns direkt in einen Märchenfilm und die Wirkung ist bezaubernd. Nicht weniger fabelhaft sind die Kostüme von Josef Jelínek...“
(Larry L. Lash, Opera News Online, sv. 70, 2)
„Diese Rusalka hätte sicher auch an der Metropolitan Opera in New York gefallen.“
(Helena Havlíková, Lidové noviny, Praha, 10. 5. 2005)

Die Partners der Vorstellung
JVC
společnost ČEZ a. s.
Allianz pojišťovna, a. s.
Rusalka auf dem Spielplan der SO
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24. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: Tosca
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25. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: La Bohème
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26. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: Madama Butterfly
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