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Arnaud Bernard

Arnaud Bernard (geb. 1966) absolvierte das Conservatoire National in Strassburg und war in den Jahren 1986–1987 Violinist der Strassburger Philharmonie. Im Jahre 1988 wurde er Regieassistent von Nicolas Joël und widmet sich seitdem der Opernregie. Im Jahre 1989 wurde Bernard am Théâtre du Capitole in Toulouse engagiert. Als Regieassistent wirkte er auch in anderen französischen Operntheatern ((Nancy, Lyon, Strassburg, Nizza, Paris, Montpellier, Bordeaux) und außerhalb seiner Heimat (Deutschland, Belgien, Großbritannien, Argentinien, Monte Carlo, Italien, Schweiz, USA, Japan, China), mit Nicolas Joël arbeitete er an der Royal Opera Covent Garden in London, der Metropolitan Opera in New York, der Mailänder Scala, der Pariser Opéra Bastille und am Teatro Colón in Buenos Aires. Seit dem Jahre 1993 hat Arnaud Bernard auch mehr als 25 Wiederaufnahmen der Inszenierungen von Nicolas Joël in Frankreich und anderen Ländern betreut, u. a. Gounods Romeo et Juliette an der Covent Garden Opera und Donizettis Lucia di Lammermoor an der Metropolitan Opera.

Im Jahre 1996 wurde er 2. Regisseur und Leiter der Produktion am Théâtre du Capitole. Im selben Jahre debütierte er mit seiner selbständigen Regie von Verdis Falstaff beim Spoleto-Festival in Charleston (South Karolina), es folgten Il trovatore und Rossinis Il barbiere di Siviglia in Toulouse. Im Jahre 1999 führte er die Regie in Romeo et Juliette (mit Angela Gheorghiu und Roberto Alagna in den Titelrollen) an der Chicago Lyric Opera, im Jahre 2001 inszenierte er L’elisir d’amore am Théâtre du Capitole, in dem als Nemorino Marcelo Alvarez debütierte. Für die Oper in Nantes inszenierte er im Jahre 2002 Puccinis Il triticco und für das Sommerfestival in Martina Franca (Italien) Les Huguenots von Meyerbeer. In Toulouse betreute er die Wiederaufnahme seiner Regie von Il barbiere di Siviglia mit Sonia Ganassi und Roberto Frontali. Für das Teatro Massimo in Palermo inszenierte er Lakmé von Delibes, die später auch in Tokyo und in Philadelphia aufgeführt wurde, für das Festival in Marca Franca Massenets Werther, für Tokyo Romeo et Juliette und für Nantes/Angers Die lustigen Weiber von Windsor von Nicolai. In der Saison 2004/2005 kamen die Regien von Verdis Luisa Miller für Nationale Reisopera Enschede (Niederlanden), L’elisir d’amore für Saint-Étienne, Romeo et Juliette für das Festival in Peking, Le Roi de Lahore von Massenet für das Teatro La Fenice in Venedig, Puccinis La Bohème in der Arena di Verona und Verdis Rigoletto in Lausanne dazu.

Zu den größten Erfolgen von Arnaud Bernard in den letzten Jahren gehören die Regien am Teatro La Fenice (Luisa Miller), am Teatro San Carlo in Neapel und Teatro Colón in Buenos Aires (Falstaff), in Marseille (Rigoletto), beim Festival in St. Gallen (Cavalleria rusticana), in Helsinki (Carmen), in Toulouse (Pique Dame) und die Wiederaufnahmen von La Bohème (Verona), Lakmé (Tokyo) und Massenets Manon (Vilnius).

Photos: Arnaud Bernard

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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