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Diego Siliano

Der argentinische Bühnenbildner Diego Siliano studierte die Fächer szenisches Design und Szenographie an der Universidad del Salvador in Buenos Aires. Gegenwärtig ist er Pädagoge am dortigen Instituto Universitario Nacional de Arte. Als bildender Künstler von internationalem Renommee hat er im Jahre 1995 vom Teatro Colón und der Asociación de Amigos del Museo de Arte Moderno den Premio Beca Héctor Basaldúa erhalten.

Diego Siliano hat seinen szenographischen Stil während seines zehnjährigen Engagements am Teatro Colón in Buenos Aires entwickelt. Dann arbeitete er in den Vereinigten Staaten als Bühnenbildner für verschiedene künstlerische Vereinigungen und in Hollywood. Er verwendet multimediale Technologien, seine letzten Arbeiten bewegen sich an der Grenze zwischen virtuellem und szenischem Design.

Diego Siliano hat mehrere Bühnenbilder für die wichtigsten südamerikanischen Theater geschaffen: in Buenos Aires für das Teatro Colón (Berg: Wozzeck, Mussorgski: Boris Godunov, Prokofjew: Peter und der Wolf, Verdi: Rigoletto, Poulenc: Dialogues des Carmélites), das Teatro Lírica (Verdi: La traviata) und das Teatro Avenida (Mozart: Le nozze di Figaro, Massenet: Werther), in Chile für das Teatro Municipal de Santiago de Chile (Schostakowitsch: Lady Macbeth, Bartók: Herzog Blaubarts Burg, Wagner: Tristan und Isolde Britten: The turn of the screw), in Brasilien für das Teatro Amazonas in Manaus (Verdi bzw. Rossini: Otello). Im Palacio de Bellas Artes in Mexiko hat er das Bühnenbild für Dialogues des Carmélites, in Nizza Verdis Macbeth entworfen.

Diego Silio arbeitet auch für das Schauspiel (u. a. war er Bühnenbildner von Frankie and Johnny in the Clair de Lune von Terry McNally, Le renard et les raisins von Jean de la Fontaine, König Oedipus von Sophokles, Salome von Oscar Wilde) und das Ballett (Don Quijote von Ludwig Minkus). Besonders zu nennen sind seine Projekte für die experimentelle Bühne des Teatro Colón, z. B. Eine Kafeekantate (Johann Sebastian Bach), Mahagonny Songspiel (Bertold Brecht und Kurt Weil), Aventures und Nouvelle Aventures (György Ligeti).

Photos: Diego Siliano

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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