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Helena Kaupová

Sopranistin Helena Kaupová studierte Klavier, Gesang, Tanz und Querflöte. Im Fach Konzert- und Operngesang erhielt sie ihre Bildung am Konservatorium in Brünn und an der Akademie der Musischen Künste in Bratislava. Sie beteiligte sich an internationalen Gesangkursen in Weimar (1983), Siena (1988), Alden Biesen (1989) und Gent (1991). In 1989–1991 war sie Opernsolistin des Slowakischen Nationaltheaters. Seit 1992 ist sie Solistin der Oper des Nationaltheaters in Prag, wo sie eine lange Reihe von Titelrollen des jungdramatischen Faches schuf, wie Gräfin (Die Hochzeit von Figaro), Donna Anna (Don Giovanni), Mimi (Bohème), Nedda (Komödianten) oder Tatiana (Eugen Onegin), für die ihr in 1994 der Thaliapreis zuerkannt wurde. Von ihren weiteren Rollen seien mindestens die folgenden erwähnt: Lisa (Pique Dame), Micaela (Carmen), tschechischen Repertoire Mařenka (Verkaufte Braut), Vendulka (Kuß), Krasava (Libuše), Rusalka und Jenůfa. Seit 1989 tritt sie an Opernbühnen in Europa sowie Übersee auf. In 1989 schuf sie die Rolle der Najade in Ariadne auf Naxos von Strauss in der Flaamse Oper in Antwerpen. In den folgenden Jahren trat sie vor das Publikum am Edinburger Festival (Šárka in der gleichnamigen Oper von L. Janáček), in Toronto (Mimi in Puccinis La Bohème), in Vancouver (Nedda in Leoncavallos Komödianten, Gräfing in Figaros Hochzeit, Donna Anna in Don Giovanni), in Santiago de Chile (Jenůfa), am Festival Edinburg (Krasava in Libuše), am Concertgebouw in Amsterdam (Krista v Janáčeks Die Sache Makropoulos), am Festival in Hong Kong (Jenůfa), in Lissabon (Jenůfa), Tel Aviv (Katia in der Oper Katia Kabanowa), Opera House in Sydney (Glagolische Messe). Sie gibt viele Konzerte zu Hause und im Ausland und arbeitet mit renommierten tschechischen sowie ausländischen Orchestern und Dirigenten zusammen.

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Die Staatsoper Prag - die Theatergeschichte in Bildern und Daten - Deckblatt
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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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