Leos Svarovsky studierte zuerst die Flote an dem Prager Konservatorium und bis 1981 erzielte er den Ruf eines ausgezeichneten Solisten. 1981–1988 setzte er das Studium in Dirigieren an der Akademie der musischen Kunste bei prof. Neumann fort. Das Studium beendete er mit der Auszeichnung und mit dem Preis des Rektors der Akademie. Schon in 1985 debutierte er als Assistentendirigent bei Zdenek Kosler, damaligen Operleiter des Nationaltheaters in Prag. 1991 beteiligte er sich an Meisterkursen bei Herbert von Karajan in Salzburg, arbeitete auch als Assistent von Sir George Solti und Claudio Abbada während der Sommerspiele Salzburg. Seit Anfang seiner Karriere als Chefdirigent arbeitete er mit ausgezeichneten tschechischen und slowakischen Orchestern – mit Janaceks Philharmonie Ostrava (1991–1993), Staatlicher Philharmonie Brno (1991–1995), Slowakischer Kammerorchester Zilina (1995–2000) und Kammerphilharmonie Pardubice (seit 1997). In der Spielzeit 2001/2002 war er Chefdirigent des Balletts des Nationaltheaters in Prag.
Leos Svarovsky arbeitete mit vielen tschechischen und slowakischen Orchester mit, an der Spitze mit der Tschechischen Philharmonie und Slowakischen Philharmonie, und mit einer Reihe von ausländischen Klangkorpern, wie z. B. Bach Collegium Munchen, Philharmonie Seoul, Philharmonie Zagreb, Munchner Rundfunkorchester, Orchester Beethovenhalle Bonn, Residentie Orkestr den Haag, RTL Sinfonieorchester Luxemburg, Nordirländische Orchester BBC, Sinfonieorchester Peking, Wiener Kammerorchester, Mozarteum Orchester Salzburg und vielen anderen. Daneben gastierte er als Dirigent in einer Reihe Europäischer Länder, in den USA, Japan und Korea.
Er war als Gast der internationalen Musikspiele und arbeitete mit ausgezeichneten Solisten mit, wie z. B. J. Suk, V. Hudecek, I. Ardasev, I. Oistrach, M. Fedotov, H. Hardenberger, D. Geringas, K. Ricciarelli, E. Urbanova, D. Peckova, M. Gauci, F. Patane, P. Dvorsky, E. Indjic u. w.
In der Staatsoper Prag studierte er in 1996 Janacek’s Oper Katya Kabanova, ein Jahr später Faust (Margarethe) von Charles Gounod, in 2000 in Amsterdam Dvorak’s Rusalka und fur das Prager Nationaltheater das Ballett von Alexander Glazunov Raymonda ein.
Zur Zeit ist Leos Svarovsky neben ständiger Mitarbeit mit der Kammerphilharmonie Pardubice der ständige Dirigent des Sinfonieorchester der Hauptstadt Prag FOK (seit 2000), ständiger Gast der Staatsphilharmonie Brno und wirkt als Pädagoge an der Akademie der musischen Kunste (Dirigieren Institut) in Prag.
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