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Michèle Crider

Michèle Crider gehört zu den hervorragendsten dramatischen Sopranistinnen von heute. Ihr außerordentlich reiches Repertoire umfaßt die wichtigsten Rollen der italienischen Oper: Leonore (Il trovatore bzw. La forza del destino), Amelia (Un ballo in maschera), Elvira (Ernani), Aida, Luisa Miller, Odabella (Attila), Giselda (I Lombardi), Madama Butterfly, Tosca, Norma, Margherita/Elena (Mefistofele), Santuzza (Cavalleria rusticana) u. a. Im April 2008 wird sie zum ersten Mal die Titelrolle der La Gioconda von Amilcare Ponchielli singen.

Seit 1991 ist Michèle Crider regelmäßiger Gast an den größten Opernhäuser der Welt (die Covent Garden Opera in London, die Metropolitan Opera in New York, die San Francisco Opera, die Los Angeles Opera, die Staatsoper in Berlin bzw. Wien, München und Hamburg, die Mailänder Scala, die Arena di Verona, die Opern in Rom, Zürich, Paris, Barcelona und Madrid). In den Vereinigten Staaten debütierte sie im Jahre 1996 als Aida an der San Diego Opera, und seitdem ist sie auch ständiger Gast an der Metropolitan Opera (Aida, Amelia, Leonore in Il trovatore). Mich?le Crider ist auch eine gefragte Konzertsängerin bei den Festivals in Salzburg, Orange, Ravenna, Edinburgh, Maggio Musicale Fiorentino, an den Konzertpodien von Royal Albert Hall und Barbican Hall in London, in der Carnegie Hall, an der Alten Oper in Frankfurt, in Savonlinna u. a. Sie arbeitet mit den renommierten Dirigenten wie Riccardo Muti, Daniel Barenboim, Zubin Mehta, James Levine, Nello Santi, Christoph von Dohnanyi, Semyon Bychkov, Seiji Ozawa, Riccardo Chailly und Colin Davis zusammen.

Im Jahre 2006 gastierte Michèle Crider in Hamburg (Santuzza), an der Berliner Staatsoper (Cho-Cho-San), an der Deutschen Oper in Berlin (Aida, Amelia), in Tel Aviv (Amelia), an der Wiener Staatsoper (Cho-Cho San), in der Saison 2006/07 an der Deutschen Oper in Berlin (Tosca), an der Wiener Staatsoper (Tosca), an der Metropolitan Opera in New York und wieder in Hamburg (Amelia und Odabella in Attila), in Tel Aviv (Leonore in Il trovatore). In der Saison 2007/08 wird sie wieder in der Rolle der Tosca an der Wiener Staatsoper auftreten, dann auch als Amelia an der Metropolitan Opera (17. 12. 2007 – 5. 1. 2008) und in ihrer neuen Rolle der Gioconda (Israeli Opera in Tel Aviv).

Michèle Crider studierte Gesang an der Universität in Iowa und im Studio des Züricher Opernhauses. Für die Firma Teldec hat sie die Amelia in Un ballo in maschera (Dir. Carlo Rizzi), für BMG Classics die Elena und Margherita in Boitos Mefistofele (Riccardo Muti), für Chandos Records die Sopranpartie in Verdis Messa da Requiem (Richard Hickox) und für Decca die Gerhilde in Die Walküre (Christoph von Dohnányi) aufgenommen.

Photos: Michèle Crider

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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