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Pavla Vykopalová

Pavla Vykopalová hat ihr Studium am Staatskonservatorium Prag 1993 abgeschlossen. Fortbildungsgesangstunden nahm sie bei Prof. Jiří Kotouč und in letzter Zeit bei Prof. Marie Urbanová. Bereits während des Studiums arbeitete sie mit dem Ensemble Opera Mozart, und 1998 wurde sie am J. K. Tyl-Theater in Plzen (u.a. Titelrolle in Purcells Oper Dido und Aeneas) engagiert. Seit 1999 gastiert sie regelmäßig am Nationaltheater in Prag und seit 2000 ebenfalls an der Staatsoper Prag: Dorabella (Cosi fan tutte), Alcina (Orlando furioso), Fenena (Nabucco), Mercedes (Carmen), Béatrice (Béatrice et Benedict), Zweite Nymphe (Rusalka). Im Frühjahr 2003 hat sie erfolgreich in der Rolle der Karolka (Janáček – Jenůfa) am Théatre du Chatelet in Paris (Musikführung Silvano Camberling, Regie Stéphane Braunschweig) debütiert. Pavla Vykopalová tritt regelmäßig bei konzertanten Aufführungen von Barockopern (Händel: Alcina, Rodelinda, Rinaldo, Bononcini: Astarto) auf. Am Nationaltheater Prag verkörperte sie in der Aufführung der Oper Castor a Pollux von J. Ph. Rameau die Rolle der Minerva. Sie arbeitet mit dem Ensemble Virtuosi di Praga, mit SOČR, mit der Tschechischen Philharmonie und anderen zusammen. Seit März 2006 gastiert sie als Mařenka am Nationaltheater in Brno in der Aufführung der Oper Die verkaufte Braut (Regie Ondřej Havelka), für die sie für den Preis Thalie 2006 nominiert wurde. Ab der Spielzeit 2005/06 wurde sie Solistin der Staatsoper Prag, wo sie Rosina in Rossinis Der Barbier von Sevilla, Pamina in Mozarts Zauberflöte und die Titelrolle in Rusalka von Dvořák verkörpert hat.

Photos: Pavla Vykopalová

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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