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Philippe Do

Der Tenorist vietnamesischer Herkunft Philippe Do wurde in Frankreich geboren. Er schloss das Studium am Mannes College of Music in New York ab und an der Pariser ESSEC Business School erwarb er den MBA-Titel. Er gewann mehrere internationale Wettbewerbe, einschließlich des renommierten Wettbewerbs Toti dal Monte (Treviso) im Jahre 2001. Er debütierte mit der Lyoner Nationaloper und schlug sehr schnell eine internationale Laufbahn ein – er trat auf Opernbühnen in Paris, Toulouse, Montpellier, Avignon, Venedig, Stuttgart, Schwerin, Bangkok u.a. auf. Im Juni 2006 debütierte er in der Mailänder La Scala in der Oper Dido und Aeneas mit Christopher Hogwood; im September 2006 trat er zum ersten Mal im Amsterdamer Concertgebouw in Adriana Lecouvreur auf. Zu seinen wichtigsten Rollen gehören Nadir (Die Perlenfischer), Gérald (Lakmé), Nemorino (Der Liebestrank), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Romeo (Romeo und Julie), Sou Chong (Das Land des Lächelns), Des Grieux (Manon), Ottavio (Don Giovanni), Tamino (Die Zauberflöte), Tom (The Rake’s Progress), Lenski (Eugen Onegin), Alfredo (La traviata), Herzog (Rigoletto), Fenton (Falstaff). Er nahm an vielen Welturaufführungen teil, zum Beispiel Joseph Merrick dit Elephant Man von Laurent Petitgirard in der Staatsoper Prag, Le Premier Cercle von Gilbert Amy und Il Canto della Pelle von Claudius Ambrosini in der Lyoner Oper. Er sang unter der Stabführung von Jewgeni Svetlanow, Gennadi Roshdestwenski, Maurizio Benini, Christoph Eschenbach, Michel Plasson, Alberta Zedda u.a. Er trat mit renommierten Orchestern auf, von denen wenigstens Orchestre Nationale de France, Orchestre Philharmonique de Radio-France, Royal Philharmonic Orchestra und Stuttgart Radio Orchestra zu nennen sind. In seiner reichen Diskografie finden wir außer der Opernliteratur auch französische Lieder mit der Pianistin Françoise Tillard (Ed. Maisonneuve & Larose).

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Die Staatsoper Prag - die Theatergeschichte in Bildern und Daten - Deckblatt
Die Staatsoper Prag - die Theater- geschichte in Bildern und Daten
Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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