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Simona Rybáková

Die Textil- und Kostümbildnerin Simona Rybáková (geb. 1963) studierte an der Mittelschule für Kunstgewerbe und an der Hochschule für Kunstgewerbe in Prag im Atelier für Textildesign. Im Jahre 1990 absolvierte sie einen halbjährigen Studienaufenthalt in ihrem Fach an der University of Industrial Arts in Helsinki. Im Jahre 1995 wurde sie mit dem 1. Preis im Wettbewerb „Swarowski-Award“ ausgezeichnet, aufgrund dessen sie einen viermonatigen Aufenthalt an der Rhode Island School of Design in Providence, USA, verbringen konnte. 1997 – 2009 repräsentierte sie die Tschechische Republik im Ausschuss der OISTAT (Organisation Internationale des Scénographes, Architects et Techniciens de Théâtre). Im Jahre 2007 wurde sie Mitglied der Europäischen Filmakademie. Bei der Prager Quadriennale 2011 war sie Kuratorin der internationalen Ausstellung „Das extreme Kostüm“. Außerhalb des Theaters arbeitet sie im Fach Textildesign, an Entwürfen für Teppiche, Schmuck, Plastiken und als Zeichnerin.

Die Kostümbildnerin Simona Rybáková trägt mit ihren Kostümen und als Mitglied der Ballettgruppe Křeč (Der Krampf) zu den Erfolgen dieses von Michal und Šimon Caban gegründeten Ensembles bei. Sie beteiligte sich gemeinsam mit dem Team Daniel Dvořák und Jiří Nekvasil an den Produktionen der Opera Mozart, der Staatsoper Prag und des Nationaltheaters Prag. Sie arbeitete im Theater und im Film mit den Regisseuren Věra Chytilová, Juraj Herz, Tomáš Vorel, Jan Svěrák, mit den Brüder Caban, Petr Nikolaev, Karel Smyczek, Ladislav Smoček, David Drábek, Jaroslav Brabec, Nathan Datner, Roman Hovenbitzer, mit der Gruppe „Skutr“ u. a. In den Jahren 1995 – 2002 arbeitete Simona Rybáková als Kostümbildnerin für das Internationale Filmfestival in Karlovy Vary.

Seit 1983 hat sie mehrere selbständige und kollektive Ausstellungen in ihrer Heimat sowie auch im Ausland (Japan, USA, Frankreich, Dänemark, Südkorea, Finnland usw.) veranstaltet. Sie hielt Vorträge an der University of Nebraska in Lincoln, Kansas in Kansas City, USITT in Pittsburgh, Long Beach, Tokyo, Seoul und Manila. Außer des erwähnten Swarowski Award hat sie auch weitere Auszeichnungen erhalten: Die goldene Triga für die kollektive tschechische Exposition (1. Preis des Internationalen Theaterfestivals Prager Quadriennale 99), die goldene Medaille für Design auf der Internationalen Messe in Brünn (1995) und den Sonderpreis für die Ausstattung der Videoaufnahme der Produktion StückfürStück beim Tanzfestival in Frankfurt am Main, sie wurde für den Preis „Tschechischer Löwe 2007“ nominiert.

Ihre Studienaufenthalte und ihre Arbeit haben sie in viele Länder geführt: Finnland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Färöer Inseln, Lappland, Estonien, Russland, Japan, Hong Kong, Korea, Vietnam, Tchai-wan, Philippinen, USA, Kanada, Kuba, Polen, Deutschland, Ungarn, Bulgarien, Frankreich, Spanien, Portugal, England, Italien, Griechenland, Belgien, Österreich, Macedonien, Albanien, Kosovo, Serbien, Montenegro,Türkei, Israel,Tunis, Lybien, Jemen und Sokotra.

Oktober 2011
Photos: Simona Rybáková

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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