Elizabeth Connell hat im Dezember 2008 als Turandot in der neuen Produktion an der Royal Covent Garden Opera einen triumphalen Erfolg gefeiert. Mit dieser bis damals größten Rolle ihres umfangreichen Repertoires ist sie in den beiden vergangenen Saisonen auch an der Opera Australia und in Hamburg aufgetreten.
Eine anerkannte Interpretin der großen Partien von Strauss, Verdi und Wagner, sang sie im Jahre 2010 u. a. die Elektra in Auckland und gab ein Solorezital im St John’s Smith Square in London. Im April 2011 wird sie an der Opera Australia in Melbourne als Verdis Lady Macbeth zu hören sein. Zu ihren weiteren Auftritten aus der letzten Zeit gehören die Brünnhilde, Küsterin in Jenůfa (konzertante Aufführung mit dem London Symphony Orchestra und dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding), Ortrude und Ariadne in Australien, Ortrude, Leonore in Fidelio und Isolde an der Staatsoper Berlin, Senta in Hamburg und Berlin, Elektra in Berlin, Madrid, Bordeaux und Montreal, die Färberin in der neuen Produktion der Oper Die Frau ohne Schatten in Frankfurt und an der Deutschen Oper in Berlin. An der Opera Australia sang sie auch die Norma und Abigaille, die letztgenannte Rolle sowie die Isolde auch in Hamburg.
Elizabeth Connell debütierte 1972 beim Wexford Opera Festival. Im folgenden Jahr trat sie am Sydney Opera House (in Prokofjews Krieg und Frieden) auf und singt seitdem regelmäßig an der Opera Australia. Nach ihrem fünfjährigen Engagement an der English National Opera ist sie keine feste Bindung an ein Opernhaus mehr eingegangen. Sie trat bei den Bayreuther Festspielen auf (Lohengrin, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer), in Salzburg (Idomeneo, Elektra), Orange (Elektra, Nabucco), Verona (Norma, Nabucco) und Glyndebourne (Idomeneo), gastierte in London, Paris, Wien, Berlin, München, Hamburg, an der Metropolitan Opera in New York, in San Francisco, an der Mailänder Scala, in Neapel und Genf unter den Dirigenten Claudio Abbado, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, Carlo Maria Giulini, Wolfgang Sawallisch, Charles Mackerras, Edward Downes, Colin Davis, Lorin Maazel, James Levine, Seiji Ozawa, Pierre Boulez und Mark Elder.
Das Konzertrepertoire Elizabeth Connells umfasst u. a. Beethovens Neunte Symphonie und Missa solemnis sowie Mahlers Achte Symphonie. Ihre Partner bei den Rezitals waren Geoffrey Parsons, Graham Johnson, Eugene Asti und Lamar Crowsen, mit denen sie in Mailand, Genf, Sydney, Johannesburg und in der Wigmore Hall in London aufgetreten ist. In der letzten Zeit sang sie Strauss’ Vier letzte Lieder mit dem London Philharmonic Orchestra unter Jonathan Nott und dem West Australian Symphony Orchestra unter Matthias Bamert.
Die umfangreiche Diskographie Elizabeth Connells umfasst u. a. Rossinis Guillaume Tell (Decca, Dirigent Riccardo Chailly), Mahlers Achte Symphonie (EMI, Klaus Tennstedt), Mendelssohns Zweite Symphonie (Deutsche Grammophon, Claudio Abbado), Die Gezeichneten von Franz Schreker (Decca, Lothar Zagrosek), Donizettis Poliuto und Verdis I due Foscari (Philips, Lamberto Gardelli), Schönbergs Gurrelieder (Denon Records, Eliahu Inbal), Wagners Lohengrin (Philips) und Schubert-Lieder mit Graham Johnson (Hyperion). Im Jahre 2008 sind als CDs ein Opernrecital (Wagner und Strauss, ABC classics, Dirigent Muhai Tang) und Brittens Owen Wingrave (Dirigent Richard Hickox) erschienen.
Cast
Current repertoire
- Tristan and Isolde (2009): Isolde
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- Turandot (2010): Turandot, Chinese princess
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05. 24. 2012 at 19:00
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